Legalisation & Apostille

Ob Apos­til­le oder Lega­li­sa­ti­on, wir bera­ten Sie hier­zu gern und über­neh­men auf Wunsch auch die Beschaf­fung. Spre­chen Sie uns ein­fach an!

Legalisation

Im inter­na­tio­na­len Rechts­ver­kehr muss von staat­li­chen Stel­len im In- und Aus­land regel­mä­ßig fest­ge­stellt wer­den, ob aus­län­di­sche öffent­li­che Urkun­den ver­läss­lich echt sind.

Erst wenn die­se Fra­ge geklärt ist, kann und soll­te dar­an gedacht wer­den, von den betref­fen­den Urkun­den – soweit erfor­der­lich – beglau­big­te Über­set­zun­gen anzu­fer­ti­gen.

Um die Fest­stel­lung der Echt­heit von aus­län­di­schen öffent­li­chen Urkun­den zu ermög­li­chen, ist vor lan­ger Zeit das Lega­li­sa­ti­ons­ver­fah­ren erfun­den wor­den.

In die­sem Ver­fah­ren wird von je einer staat­li­chen Stel­le im Aus­land (z. B. einem aus­län­di­schen Außen­mi­nis­te­ri­um) und im Inland (einer deut­schen Aus­lands­ver­tre­tung) die Echt­heit der vor­ge­leg­ten Aus­lands­ur­kun­de geprüft und ggf. beschei­nigt (Vor- und Über­be­glau­bi­gung).

Apostille

Da das zwei­stu­fi­ge Lega­li­sa­ti­ons­ver­fah­ren zeit­auf­wän­dig und mit hohen Kos­ten ver­bun­den ist, einig­ten sich 1961 eine gan­ze Rei­he von Staa­ten im Haa­ger Über­ein­kom­men auf die Ein­füh­rung der sog. Apos­til­le. Die­se ersetzt die Lega­li­sa­ti­on und wird von einer Behör­de des Staa­tes erteilt, durch den die Urkun­de aus­ge­stellt wur­de.

Die Apos­til­le bestä­tigt die Echt­heit einer öffent­li­chen Urkun­de, die hier­für im Ori­gi­nal vor­ge­legt wer­den muss. Eine Betei­li­gung der deut­schen Aus­lands­ver­tre­tung wie bei der Lega­li­sa­ti­on ent­fällt.

Die Apos­til­le fin­det zwi­schen Staa­ten Ver­wen­dung, die dem Haa­ger Über­ein­kom­men bei­getre­ten sind. Dies sind der­zeit rund 115 Staa­ten. Eine aktu­el­le Lis­te der Ver­trags­staa­ten fin­den Sie auf der Web­site des Aus­wär­ti­gen Amts.

Wenn Sie eine Urkun­de oder ein Doku­ment in einem Nicht-Ver­trags­staat vor­le­gen müs­sen, benö­ti­gen Sie eine Lega­li­sa­ti­on. Dann kommt das oben beschrie­be­ne Lega­li­sa­ti­ons­ver­fah­ren zur Anwen­dung.

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